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50 Jahre: Kein Schlänger Markt ohne „Fackelzug“ – Schlänger Geschichte
50 Jahre: Kein Schlänger Markt ohne „Fackelzug“ Reviewed by Klaus-Peter Semler on . Das Jahr 1965 war ein besonderes Jahr für Schlangen. Vom 23. Oktober bis zum 31. Oktober 1965 hatte eine Festwoche unter dem Motto „175 Jahre Markt im 950jährig sfsdfsdfsdf Das Jahr 1965 war ein besonderes Jahr für Schlangen. Vom 23. Oktober bis zum 31. Oktober 1965 hatte eine Festwoche unter dem Motto „175 Jahre Markt im 950jährig Rating: 0

50 Jahre: Kein Schlänger Markt ohne „Fackelzug“

Das Jahr 1965 war ein besonderes Jahr für Schlangen. Vom 23. Oktober bis zum 31. Oktober 1965 hatte eine Festwoche unter dem Motto „175 Jahre Markt im 950jährigen Schlangen“ eine Menge zu bieten, dazu als „Ouvertüre“ des Schlänger Marktes einen „Fackelzug“.

Fackelzug

Der „Fackelzug“ zum Schlänger Markt hat bereits eine 50jährige Geschichte. Hier bewundert Bürgermeister Ernst Schäferjohann die von Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse gebastelten Wappenlaternen.
Foto: H. Wiemann, 1975

Das sind 50 Jahre her. Der „Fackelzug“, inzwischen Lampionumzug genannt, gehört immer noch zum Eröffnungszeremoniell des Schlänger Marktes. Das heißt: Das festliche Ereignis hat es auf jubiläumsreife 50 Jahre gebracht und wird am 30. Oktober 2015 zum 51. Mal in besonderer Weise Licht und Leben ins Dorf bringen.

Der Anfang lässt sich u. a. aus Protokollen erschließen und sei hier kurz dargestellt. Schön wäre es, würden mir Teilnehmer von einst ihre Erinnerungen an den „Fackelzug“ und dessen Vorbereitung mitteilen (Tel.: 02362/65393). Fotos sind ebenfalls gefragt. Es soll eine möglichst umfassende Darstellung der verschiedenen Bereiche des Schlänger Marktes und ihrer Geschichte erarbeitet werden.

19. Februar 1965: „Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der diesjährige Markt an einem Sonnabend und Sonntag (den beiden letzten Tagen im Oktober) stattfinden muss. Es handelt sich um den 175. Markt, der einen besonderen Rahmen erhalten soll. Er bittet dazu um Vorschläge. Der Vorsitzende selbst schlägt vor, mit der Jugend einen Fackelzug am Freitagabend durchzuführen.“

(Anmerkung: Es handelt sich nicht um den 175. Markt. In Kriegszeiten beispielsweise fand das Ereignis nicht statt. So wird im nächsten Jahr auch nicht der 225. Schlänger Markt gefeiert werden können. Wohl könnte es heißen „Seit 225 Jahren Markt in Schlangen“ oder „225 Jahre Schlänger Markt“.)

 

Lampions für die Schuljugend, Pechfackeln für die Vereine

 

25. Mai 1965: „Am Freitagabend soll ein Fackelzug unter Teilnahme der Vereine und der Schuljugend durchgeführt werden. Rektor Nebel gibt die Zahl der Schulkinder mit 445 an. Lampions kosten im Schnitt 80 Pfennig. Man ist der Auffassung, dass die meisten Kinder sich die Lampions selbst beschaffen werden. Einen gewissen Posten müsste die Gemeinde zur Verfügung stellen. Die Vereine marschieren mit Pechfackeln. Der Fackelzug soll auf dem Marktplatz enden, wo den Kindern seitens der Schausteller eine Freifahrt gewährt werden soll.“

 

2. September 1965: „Die Feuerwehrkapelle wirkt mit am Fackelzug. Der Fackelzug soll um 18 Uhr beginnen. Sammeln um 17:45 Uhr am Schulplatz. Es wird vorgeschlagen, dass der Fackelzug vom Schulplatz über die Rosenstraße und Parkstraße zur Lindenstraße führt, von dort über die Weststraße und über die Lippspringer Straße zurück zum Marktplatz. Im Anschluss an den Fackelzug soll ein Feuerwerk geboten werden. Es wird für zweckmäßig gehalten, dass der Markt bereits am Freitagabend im Anschluss an den Fackelzug beginnen kann.“

 

31. Januar 1966: „Einig waren sich die Teilnehmer in Bezug auf den Fackelzug der Schulkinder, der sehr viel Anklang gefunden hat. Dieser Fackelzug soll in Zukunft jedes Jahr stattfinden. Damit tritt automatisch eine Ausweitung des Marktes ein.“

 

H.W.

(Publiziert am 23. Oktober 2015)

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