Aus zweiter Hand für den dritten Band Reviewed by Klaus-Peter Semler on . Die „Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck“ ist lang und ihre Erforschung sowie ihre Darstellung in ansprechender Buchform teue sfsdfsdfsdf Die „Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck“ ist lang und ihre Erforschung sowie ihre Darstellung in ansprechender Buchform teue Rating: 0

Aus zweiter Hand für den dritten Band

Die „Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck“ ist lang und ihre Erforschung sowie ihre Darstellung in ansprechender Buchform teuer. Der Erlös aus dem Verkauf der Bücher und der ehrenamtlich eingebrachte Idealismus reichen nicht aus – bei weitem nicht. Die Anzahl der gedruckten Bücher hält sich in dörflichen Grenzen. So werden verschiedene Aktionen zur Finanzierung des dritten Bandes der Reihe „Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck“ beitragen.

Ein bemerkenswerter Dachziegel erinnert an die Ziegelei Herzog in Schlangen. Foto: A. Hoffmann, 2015

Ein bemerkenswerter Dachziegel erinnert an die Ziegelei Herzog in Schlangen. Foto: A. Hoffmann, 2015

Wer sich zugunsten der Schlänger Geschichtsschreibung von einem Gegenstand mit „Altertumswert“ oder einem Gemälde mit Hinguckerqualitäten trennen kann, wird um telefonische Mitteilung seiner Trennungsabsicht gebeten (02362/65393). Die Sache wird hier publik gemacht. Sollte die Veröffentlichung des Angebotes zum Erfolg führen, wandert das Geld zum Spendenkonto und der Name des Förderers auf eine Liste. Für eine Veröffentlichung der Namen der Förderer ist im dritten Band ein Platz reserviert.

Angebote:

 

Original-Dachziegel mit Beschriftung, 1910 in der ehemaligen Schlänger Ziegelei Herzog (Betriebsschließung: 1914) gebrannt. Preisvorstellung: 200 Euro

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Blick in die inzwischen eingebaute Nachttischlampen-Ausstellung in der histori-schen Schlänger Trafoturmstation. Foto: A. Hoffmann, 2015

Blick in die inzwischen eingebaute Nachttischlampen-Ausstellung in der historischen Schlänger Trafoturmstation. Foto: A. Hoffmann, 2015

Interessant für Flohmarktstandbetreiber! In zwei ehemaligen Schaltzellen der historischen Trafoturmstation in Schlangen waren über dreißig Nachttischlampen aus der „aktiven Zeit“ der technischen Anlage (1925 bis 1998) zu einer Ausstellung installiert worden. Die Vielfalt der Formen und Farben wurde von zahlreichen Besuchern bewundert. Der Platz der Exponate wird inzwischen für weitere Präsentationen genutzt. Die funktionstüchtigen Tischlampen stehen in ihrer Gesamtheit (nicht als Einzelexemplare) zum Verkauf zur Verfügung. Preis nach Vereinbarung

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Ein Stück Alt-Schlangen. Foto: H.-D. Brand, 2016

Ein Stück Alt-Schlangen.
Foto: H.-D. Brand, 2016

Der 1809 gebaute Speicher auf dem Hof Hanselle Nr. 1 in Schlangen gehörte zu den bemerkenswerten alten Gebäuden des Dorfes. Das Fachwerkobergeschoss wurde 1968 abgebrochen und das Steinuntergeschoss 1974 entfernt. Was übrig blieb, ist der auf 1,20 Meter verkürzte Teil des linken Türständers mit einem Teil der Inschrift, einem Zapfen und seitlichen Zapfenlöchern. Das Relikt des „Kornhauses“ wurde inzwischen auf einer Standplatte befestigt. Es eignet sich u.a. zu Dekorationszwecken. Preisvorstellung: 150 Euro

Der Speicher auf dem Hof Hanselle Nr.1 in Schlangen. Rechts das 1974 abgebrochene Wohnhaus. Zeichnung: H. Winter, 1946

Der Speicher auf dem Hof Hanselle Nr.1 in Schlangen. Rechts das 1974 abgebrochene Wohnhaus. Zeichnung: H. Winter, 1946

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der 2003 im Alter von 88 Jahren in Rheine verstorbene Bildhauer Joseph Krautwald hat bemerkenswerte Hinweise auf ein außergewöhnlich umfangreiches Schaffen hinterlassen. „Ein Versuch, seine Schöpfungen zusammenzustellen, kann nur annähernd gelingen. In überschlägiger Aufstellung sind bekannt: Rund 40 Chorraumgestaltungen (Altar, Tabernakelstele, Ambo, Kreuz, Kerzenleuchter), Bronzeportale für 45 Kirchen, rund 300 Kreuzwege, 10 Taufbecken, Statuen aus Stein (Heilige, bekannte Persönlichkeiten), Stelen, Grabreliefs, Wegkreuze, Bildstöcke, etwa 20 Brunnen im öffentlichen Raum … Der Betrachter der Werke Krautwalds findet sofort Zugang zur Aussage seiner Kompositionen. Diese sprechen direkt an, strahlen unmittelbare Wirkungen aus, über die der Künstler in jeder Phase eines Schöpfungsablaufs intensiv nachgedacht hat.“
(W. Ashoff)

In Schlangen ist Joseph Krautwald mit vier Werken aus seiner Werkstatt an der Münsterstraße in Rheine vertreten: Dorfbrunnen (aus dem Jahr 1987), Ziegenhüterdenkmal (1990), Ausruferdenkmal (1991) und Gänsedenkmal (1990er Jahre).

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Aus gebranntem Ton: Modell des Schlänger Ausrufers. Foto: H.- D. Brand, 2016

Zum Gestaltungsprozess berichtet Ludger Meier u.a.: „Für Joseph Krautwald hatten die Zeichnungen ganz überwiegend die Aufgabe, erläuternde, dienende, vermittelnde Vorstufe zu sein. Als Zwischenstufe sah Joseph Krautwald auch die in verkleinertem Maßstab aus Ton erstellten, nach seinen vorbereitenden Entwurfskizzen angefertigten Bozzetti an, Modelle geplanter Plastiken. Ein Bozzetto erleichtert Künstler und Auftraggeber die Vorstellung, wie das geplante und auch bereits auf dem Skizzenblatt dargestellte Kunstwerk in seiner Dreidimensionalität wirken kann und wie es sich vermutlich in sein zukünftig auch von ihm mitgestaltetes Umfeld einfügen wird. Eine Orientierungshilfe also, die nicht mit einem Tonmodell im Maßstab 1:1, das in der Gießerei als Gussform dient, verwechselt werden darf.“
(Lit.: Rheine gestern, heute und morgen – 2/2006: Der Bildhauer Joseph Krautwald 1914 – 2003)

 

Heinz Wiemann hat den von Joseph Krautwald für das Schlänger Ausruferdenkmal geformten Bozzetto aus dem Nachlass erhalten. Die Kleinskulptur (33 Zentimeter hoch) gewährt einen Blick in das Schaffen des bekannten Bildhauers, gehört zur Denkmalgeschichte und damit auch zur Historie Schlangens. Der Verkauf soll dazu beitragen, im dritten Geschichtsband noch mehr aus der Vergangenheit des Dorfes vor Augen führen zu können. Preis nach Vereinbarung.

Der Ausruferbozzetto inmitten weiterer Bozzetti in der Werkstatt des Bildhauers Joseph Krautwald in Rheine. Foto: H. Wiemann, 2002

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Angebot Image-Prospekt u. Orgelmuseum Borgentreich

Abbildung: 1
Tischleuchte als überdimensionale Glühbirne, 490 mm hoch,
Durchmesser 270 mm
Preisvorstellung: 100,00 EUR

Abbildung: 2
Orientalisch anmutende Pendelleuchte, handgearbeitet, Höhe 24 cm
Preisvorstellung: 100,00 EUR

Abbildung: 3
Glühbirnen-Leuchte zum Reinkneifen, handgefertigt,
LED-Technik mit Kautschuk umhüllt
Preisvorstellung: 130,00 EUR

Abbildung: 4
Orientalisch anmutende Pendelleuchte, handgearbeitet, Höhe 15 cm
Preisvorstellung: 70,00 EUR

Abbildung: 5
Wand- und Deckenspot in Glühbirnenform
Preisvorstellung: 50,00 EUR

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(Publiziert am 1. März 2016)

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