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Erster Weltkrieg: Erinnerungen und Erinnerungsstücke gesucht! – Schlänger Geschichte
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Erster Weltkrieg: Erinnerungen und Erinnerungsstücke gesucht!

Zum 3. Band der „Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck“ wird ein Kapitel über den Ersten Weltkrieg gehören. Zuständig für diesen Abschnitt ist der Historiker Dr. Joachim Rüffer aus Soest. Um den Lesern möglichst lebensnah darstellen zu können, wie der Weltkrieg auch das dörfliche Leben einbezog, sind Erinnerungen wichtig, Erinnerungen und Erinnerungsstücke. Wer Erzählungen seiner Vorfahren aus der Zeit des Ersten Weltkrieges im Gedächtnis behalten hat und wer über Erinnerungsstücke verfügt, möge bitte Heinz Wiemann (Tel.: 02362/65393) anrufen. Erinnerungsstücke können sein: Feldpostbriefe, Postkarten, Tagebuchaufzeichnungen, Militärpässe, Personenfotos, Orden, Todesanzeigen, Feldflaschen, Kochgeschirr, Feldstecher, eine zerbrochene Brille usw.

 

Eine besondere Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ist vor rund 30 Jahren von der Bildfläche verschwunden. Es war ein Baum. Seine Geschichte begann in den Südvogesen. Dort brandete der Krieg mit besonderer Wucht um den Berg Hartmannsweilerkopf. Von der Front schickte der Klempnermeister Friedrich Tracht seiner Frau ein Päckchen mit Esskastanien nach Schlangen. Einige davon legte sie in die Erde. Und aus einer von ihnen wurde ein junger Baum, der neben dem alten Fachwerkhaus an der Rosenstraße gepflegt wurde und prächtig gedieh.

 

Als die Familie Tracht 1938 in die Dorfmitte umzog, sollte das Schicksal dieses Baumes nicht in fremde Hände gelegt werden. Friedrich Tracht bestellte einen Fuhrmann, der den Kastanienbaum auf das der Familie gehörende Grundstück im Saggen brachte. Friedrich Tracht wurde 1954 zu Grabe getragen. So manches Mal in seinem Leben ist er im Saggen gewesen und hat unter dem Baum gestanden, von dessen Schicksal kaum jemand wusste. Zu Beginn der 1980er Jahre ist die Kastanie eingegangen.

Beispiele für Personenfotos aus dem Ersten Weltkrieg

 

 

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Am 25. April 1915 schickte Hermann Klöpping aus Schlangen seinem Onkel H. Schmidt (Res.-Inft.Nr. 55, 1. Bataillon, 4. Kompanie) diese Feldpostkarte nach Frankreich. Auf der Rückseite konnte der Onkel u. a. lesen: „Du siehst hier die Schlänger und Kohlstädter Jugendkompanie. Wir haben uns beim Schießen in der Alten Rothe photographieren lassen.“

 

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Hermann Kuhlemeier aus Kohlstädt, geboren 1886, gefallen 1914, auf dem Foto umgeben von militärischen Szenen.

 

 

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Pastor Werner Lohmeyer (1925 bis 1928 in Haustenbeck, 1953 bis 1957 in Schlangen) hat Fotografien Gefallener und eines Vermissten aus den Dörfern Haustenbeck, Schlangen und Kohlstädt aus einer Publikation ausgeschnitten und auf Pappen geklebt.

 

Wer kann weitere Fotos aus der Zeit des Ersten Weltkrieges zur Verfügung stellen? Bitte anrufen: 02362 / 65393 (Heinz Wiemann)!

 

 

H. W.

(Publiziert am 6. August 2014)

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