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„Schlänger Glühbirne“ – ein Geschenk mit Geschmack – Schlänger Geschichte
„Schlänger Glühbirne“ – ein Geschenk mit Geschmack Reviewed by Dieter Brand on . Am 1. Oktober 1899 gründete der Drogist Gustav Poppe in Schlangen eine Likörfabrik und Fruchtsaftsiederei. Zu seinen Produkten gehörte 1906 das Schlangenblut, „ sfsdfsdfsdf Am 1. Oktober 1899 gründete der Drogist Gustav Poppe in Schlangen eine Likörfabrik und Fruchtsaftsiederei. Zu seinen Produkten gehörte 1906 das Schlangenblut, „ Rating: 0

„Schlänger Glühbirne“ – ein Geschenk mit Geschmack

Am 1. Oktober 1899 gründete der Drogist Gustav Poppe in Schlangen eine Likörfabrik und Fruchtsaftsiederei. Zu seinen Produkten gehörte 1906 das Schlangenblut, „ein feines, wohlbekömmliches Erfrischungsgetränk, gemischt aus reinen Fruchtsäften“. Einen „aus feinsten aromatischen Kräutern hergestellten Magenbitter“ nannte er Schlangenhauer.

Aus der von Willy Schomann seit 1925 betriebenen Essig- und Senffabrik trat ein weiteres Schlänger Erzeugnis seinen „Siegeszug“ an: der Schlangensenf.

Um seinen Gewinn aufzubessern, verkaufte der Apotheker Georg Zerres seit 1925 seinen von ihm hergestellten Lanchelsirup. Schlangen wurde vor 1.000 Jahren Lanchel genannt. Zu den Bestandteilen des beliebten Sirups gehörte ein Opiumalkaloid mit schwach narkotischer Wirkung. Der Sirup wurde besonders den Lippspringer Kurgästen verschrieben.

Schlangenblut, Schlangenhauer, Schlangensenf, Lanchelsirup – Bezeichnungen, hinter denen Erfolgsgeschichten stecken. Die Ideen der geschäftstüchtigen Schlänger in der Vergangenheit haben Heinz Wiemann veranlasst, ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal zu finden, dessen Verkaufserlös in das Projekt Strommuseum Trafoturmstation investiert werden sollte.

Die Glühbirne, eng mit der Geschichte der Stromversorgung verbunden, brachte die Erleuchtung, nach einer Glühbirnenflasche zu suchen, diese dann „stilecht“ mit gutem Birnenlikör zu füllen und zum Kauf anzubieten.

Vom Lanchelsirup und Schlangenhauer zur „Schlänger Glühbirne“

Die birnenförmigen Flaschen lieferte ein Unternehmen in Berlin, und der wertvolle Inhalt wurde in der traditionsreichen Spirituosen-Destillerie von Karl Schöttker in Lemgo eingefüllt. Für ansprechende Klappkarten-„Anhängsel“ sorgten Reinhard Peukert (Bad Lippspringe) und Uwe Pax (Schlangen). Den Verkauf der speziellen „Schlänger Glühbirne“ übernahmen – ebenfalls „ehrenamtlich“ – die Bäckerei mit Feinkost-Geschäft Alexander Nowosad, dazu Nadine Richts mit ihrem Tante-Emma-Mobil und Reinhard Fleege-Althoff, letzterer jeweils zu den Öffnungszeiten der Trafoturmstation.

Der Nachfrage wegen wurden inzwischen auch Glühbirnenflaschen mit Kirschlikör gefüllt. Sie können als „Rotlicht“ die Besitzer wechseln. Beide „Birnen“ vermochten als originelle Geschenke schon viel Freude auszulösen. Zwei Exemplare der Schlänger Spezialitäten haben sogar bereits eine vierwöchige Reise nach Australien heil überstanden.

Die Malerin Renate Mansfeld (Schlangen) hat ein großformatiges Gemälde geschaffen, auf dem die „Schlänger Glühbirne“ als attraktive Blumenvase zu sehen ist. Renate Mansfeld weist damit nicht nur auf einen weiteren Verwendungszweck hin, sie wird auch den Verkaufserlös ihres Werkes dem Strommuseum zur Verfügung stellen.

Zur ersten öffentlichen Verkostung der „Schlänger Glühbirne“ hatte sich Alexander Nowosad etwas Besonderes einfallen lassen: Er präsentierte einen Kuchen, einen nach fantasievollem Rezept gebackenen Birnenkuchen.

Mit einer Aufnahme des Foto-Designers Ansgar Hoffmann (Schlangen) gestaltete die Grafik-Designerin Margit Camille-Reichardt (Moritzburg) ein farbenfrohes Plakat.

Mit einer Aufnahme des Foto-Designers Ansgar Hoffmann (Schlangen) gestaltete die Grafik-Designerin Margit Camille-Reichardt (Moritzburg) ein farbenfrohes Plakat.

(Publiziert am 11. März 2015)

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