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1000 Jahre in einem Faltblatt – Schlänger Geschichte
1000 Jahre in einem Faltblatt Reviewed by Dieter Brand on . Förderverein Ortsgeschichte stellt Flyer mit Rundwegen vor Von Klaus Karenfeld Schlangen (SZ). Lässt sich die mehr als 1000-jährige Geschichte der Sennerandgeme sfsdfsdfsdf Förderverein Ortsgeschichte stellt Flyer mit Rundwegen vor Von Klaus Karenfeld Schlangen (SZ). Lässt sich die mehr als 1000-jährige Geschichte der Sennerandgeme Rating: 0

1000 Jahre in einem Faltblatt

Förderverein Ortsgeschichte stellt Flyer mit Rundwegen vor

Von Klaus Karenfeld

Schlangen (SZ).

Lässt sich die mehr als 1000-jährige Geschichte der Sennerandgemeinde in einem einzigen Faltblatt anschaulich darstellen? Der Förderverein Ortsgeschichte Schlangen hat sich dieser Herausforderung gestellt.

Ein neuer Flyer präsentiert die historischen Rundwanderwege und die 40 Geschichtsstationen. Vorgestellt haben ihn (von links) Karl-Heinz Räker, Reinhard Peukert sowie Ewald Strohdiek (rechts) vom Förderverein Ortsgeschichte mit Bürgermeister Ulrich Knorr, Daniel Rösner, Regionalleiter der Sparkasse Paderborn-Detmold, sowie Dieter Strohdiek, Filialleiter der Sparkasse Schlangen. Foto: Uwe Pax

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freut sich der Vereinsvorsitzende Reinhard Peukert. Die Sennegemeinde kann auf eine lange und wechselvolle Vergangenheit zurückblicken. Dass die Erinnerung an besondere lokale Ereignisse, Persönlichkeiten und Gebäude bis heute lebendig ist, bleibt das besondere Verdienst des inzwischen verstorbenen Lokalhistorikers Heinz Wiemann.
„Wir werden sein Erbe fortführen“, macht Peukert im Gespräch mit der SCHLÄNGER ZEITUNG deutlich.
Wiemanns Erbe, das sind die drei Rundwege in Kohlstädt, Oesterholz-Haustenbeck und Schlangen mit ihren aktuell 40 Geschichtsstationen.
Eingebunden in den Routenverlauf sind natürlich auch ausgewählte Schlänger Sehenswürdigkeiten. Die evangelische Kirche mit der ältesten Christophorus-Darstellung Westfalens (13. Jahrhundert) gehört genauso dazu wie der Archäologische Lehrpfad, die Burgruine in Kohlstädt oder das ehemalige Jagdschloss Oesterholz.

Alte Bilder sowie ein Überblick über die komplette Routenführung mit ihren Abstechern und dazu eine spezielle Wegeskizze für jeden Ortsteil im Innenteil des Flyers.

Neben Fotos einzelner Stationen und Sehenswürdigkeiten finden sich in dem neuen Flyer auch ausgewählte historische Aufnahmen. Die älteren Bürger der Sennerandgemeinde dürften sich sicherlich noch an die Anfänge des örtlichen Freibades erinnern oder an die Zeit, als die Straßenbahn noch durch den Ort ruckelte.
Der Flyer enthält auch eine detailgetreue Kartografie mit einem Übersichtsplan der drei Rundwege sowie den entsprechenden Abstechern (mit Buchstaben markiert). Aber das ist noch nicht alles: In einem speziellen Lageplan wird jeder einzelne Rundwanderweg noch einmal lupenartige hervorgehoben. Nummern verdeutlichen den genauen Streckenverlauf.

Der neue Flyer soll bei Einheimischen und Gästen das Interesse an den 40 Geschichtsstationen wecken.

„Die Geschichtsroute ist ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal unserer Gemeinde“, betont denn auch Bürgermeister Ulrich Knorr bei der Vorstellung des neuen Flyers. Etwas Vergleichbares gebe es im Kreis Lippe nicht. Peukert weist in diesem Zusammenhang noch auf einen anderen Aspekt hin: „Die aktuell 40 Haltestellen der Geschichte locken auch immer mehr Touristen und Gäste hier zu uns nach Schlangen.“
In dem jetzt neu vorliegenden Flyer sieht der Förderverein „ein gut zu nutzendes Freizeitangebot“ für Wanderer, Radfahrer, Schulklassen und Gruppen. „Darüber hinaus wird das Wir-Gefühl, die Identifikation der Bürger, Vereine, Organisationen und Unternehmen mit ihrer Geschichtsroute gefördert“, ist Peukert überzeugt.
Der neue Flyer ist in einer Auflage von 2.000 Exemplaren erschienen.
An den Herstellungskosten beteiligte sich auch die Sparkasse. Dort ist das Faltblatt ab sofort kostenlos erhältlich, ebenso bei der örtlichen Volksbank, der Gemeinde Schlangen und dem Förderverein Ortsgeschichte Schlangen.

(Erstveröffentlichung in der „Schlänger Zeitung“ vom 17. Mai 2017)

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